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Die Bestandteile

Die Investition in eine Photovoltaikanlage ist nach wie vor sehr attraktiv. Sie lohnt sich langfristig, auch wenn diese finanziert werden muss, wenn kein Kapital vorhanden ist. Denkt darüber nach, denn ihr macht auch was für den Klimaschutz. Viele Eigenheimbesitzer, freuen sich dann, wenn der Solarstrom im eigenen Haushalt verbraucht wird. Wer über eine Anschaffung nachdenkt, sollte vorher jedoch einige Punkte beachten.

Die Bestandteile einer Photovoltaikanlage


Die Hauptaufgabe einer Photovoltaikanlage ist es, dass Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln.


Montagesystem

Das Montagesystem dient der Befestigung der Photovoltaikanlage und ihrer einzelnen Komponenten auf dem Dach. Hierbei gibt es verschiedene Montagesysteme, wie:

  • das Aufdach-Montagesystem
    das Indach-Montagesystem
    das Flachdach-Montagesystem
    das Freiland-Montagesystem

Das Aufdach-Montagesystem funktioniert meist mittels Dachhaken, die die Module am Dach befestigen. Dieses System wird auf normalen Dachziegeln genutzt, was bir eingesetzt wurde.
Bei der Indach-Montage verfügen meist die Module selbst über integrierte Montagesysteme, mit denen sie direkt auf den Dachsparren befestigt werden und die Funktion des Daches mit übernehmen.
Auf flachen Dächern werden die Module meist auf spezielle Ständer montiert oder auf mit Ballast gefüllten Kunststoffwannen befestigt, um die Ausrichtung zu optimieren.
Für eine Freiland-PV-Anlage gibt es spezielle Befestigungen, die die Module am Boden verankern.


Die Solarmodule

Eine Photovoltaikanlage besteht aus mehreren Photovoltaikmodulen. Diese Module sind eines der wichtigsten Bestandteile der gesamten PV-Anlage, denn hier wird das direkte Sonnenlicht in Gleichstrom umgewandelt. Ein Solarmodul besteht aus mehreren miteinander verbundenen Solarzellen. Diese Zellen wiederum bestehen aus Silizium. Trifft nun Licht auf die Solarzelle, dann bewegen sich die in der Zelle vorhandenen Elektronen, diese Bewegung der Elektronen ist der Gleichstrom. Der Gleichstrom wird dann über das Kabel ins Haus geleitet. Man unterscheidet zwei Arten von Photovoltaikmodulen: monokristalline und polykristalline Module, wobei ich monokristalline verwende.

Der Wechselrichter

Der Wechselrichter hat folgende Aufgabe. Dieser wandelt den in den Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Notwendig ist diese Umwandlung, weil das Stromnetz mit Wechselstrom betrieben wird. Zur Leistungsoptimierung der Anlage kann der Wechselrichter auch seinen Beitrag leisten, indem er immer diejenige Kombination aus Strom und Spannung wählt, bei der die maximale Leistung entsteht. Des Weiteren übernimmt der Wechselrichter eine Schutzfunktion und trennt die Anlage vom Netz, wenn die Netzfrequenz stark ansteigt oder abfällt. Eine weitere mögliche Funktion eines Wechselrichters ist das Monitoring. Hierbei überwacht und dokumentiert er die Erträge und eventuelle Fehler der Anlage.

 

Die Verkabelung

Die Kabel haben die Aufgabe, die einzelnen Komponenten elektrisch miteinander zu verbinden, hier heißen die Kabel dann Stings. Diese Strings transportieren den Strom zum Wechselrichter der jetzt Wechselstrom daraus macht und anschließend vom Wechselrichter den Wechselstrom ins Netz speist. Bis zum Wechselrichter werden Gleichstromkabel, ab dem Wechselrichter werden natürlich Wechselstromkabel benötigt. Die verwendeten Kabel sind spezielle zertifizierte Solarkabel, die der Witterung standhalten müssen.

 

Der Stromspeicher

Der Stromspeicher wird genutzt um den mit der PV-Anlage erzeugten Strom für die Nacht zu speichern, um ihn dann nutzen zu können, wenn es nötig wird. So kann man, wenn die Sonne nicht mehr scheint und die PV-Anlage nicht mehr produziert einen Puffer für den Eigenverbrauch aufbauen. Ein Stromspeicher erhöht also den Eigenverbrauch und die Autarkie.

 

Die unterschiedlichen Zählertypen

Je nach Typ der Photovoltaikanlage werden verschiedene Zähler benötigt, die ich im folgenden aufgelistet haben. Wichtig zu erwähnen ist, dass ein Zähler zu Abrechnungszwecken immer geeicht sein muss.


Der Verbrauchszähler

Einen Verbrauchszähler kennt jeder, auch wenn kein PV-Anlage vorhanden ist. Der Verbrauchszähler zählt die Strommenge, die von euch im Haushalt aus dem Netz bezogen wird.

Der Einspeisezähler

Die Menge an Strom, die aus der Photovoltaikanlage ins Netz gespeist wird, wird vom Einspeisezähler gezählt. Das ist beispielsweise für die Einspeisevergütung wichtig.

Der Eigenverbrauchszähler

Wenn nicht der gesamte selbst erzeugte Strom ins Netz eingespeist wird, sondern ein Teil selbst verbraucht wird, dann benötigt man einen Eigenverbrauchszähler. Er ermittelt den selbst verbrauchten Anteil des selbst erzeugten PV-Stromes.

Der Zwei-Wege-Zähler

Ein Zwei-Wege-Zähler heißt auch Zweirichtungszähler und wird genutzt, um die Strommenge zu messen, die von der PV-Anlage ins öffentliche Netz geht und gleichzeitig die selbst verbrauchte Menge des PV-Stroms zu messen. Durch einen solchen Zähler spart man sich Platz im Schaltschrank und hat zudem oft auch die zusätzliche Möglichkeit der Fernabfrage. Dieser Zähler wurde bei mir verbaut.

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