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Photovoltaik und Steuern

Photovoltaik und Steuern, was musst Du auf Deinen eigenen Photovoltaikstrom zahlen

Betreibst Du eine eigene Photovoltaikanlage auf Deinem privaten Haus, kannst Du verschiedenen Steuerpflichten unterliegen. Entscheidend dabei ist, ob Du deinen eigenen erzeugten Photovoltaikstrom selbst verbrauchst oder ob Du ihn verkaufst und wie viel Gewinn Du damit machst.
Sobald Du deinen Überschussstrom an andere verkaust und dafür Geld erhälst, wie zum Beispiel der Einspeisevergütung, bist Du unternehmerisch tätig. Wenn Du dabei Gewinne erziehlst, fällt auf diesen Gewinn Einkommensteuer an. Nutzt Du einen Teil Deines selbst erzeugten Strom, zählt auch dieser Teil zu Deinem Einkommen, dass Du dann insgesamt versteuern musst. Bist Du jetzt Unternehmer und führst auf den verkauften Strom auch Umsatzsteuer ab, fällt die Umsatzteuer ebenfalls auf deinen selbstverbrauchten Strom an.
Eine Umsatzsteuervoranmeldungstabelle kannst Du als Registriertes Kanal- Mitglied in meinen Downloadbereich

Du kannst auch von allen Steuerpflichten befreit werden, wenn Du Deinen Strom nicht verkaufst, sondern ausschließlich für Dich selbst verbrauchst. Deine gesamte Anlage ist dann Deine rein private Angelegenheit. Betreibst Du die Anlage als Inselsystem – also ohne das Du mit deinen Haus am Stromnetz verbunden bist, besteht auch kein Verkauf oder Netzbezug.

Wenn Du deinen Solarstrom aus einer kleineren Photovoltaikanlage ins Netz speist, hat Du Anspruch auf eine Vergütung. Das ist im (EEG) = Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt. Eine Bedingung musst Du aber dann beachten, dass Du deine Anlage spätestens einen Monat nach der Inbetriebnahme der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister meldest. Hier kannst Du einmal  Verordnung lesen. Der Netzbetreiber wird einmal im Jahr die kWh von deinem Zweirichtungszähler abfragen. Nur dann wirst Du jede Kilowattstunde, die Du ins Netz einspeist, vom Netzbetreiber zu einer festen Einspeisevergütung die 20 Jahre lang als festen kWh Preis überwiesen bekommen.

Ob Du nun eine Einspeisevergütung oder eine Rechnung an Verbrauchern stellst und dafür einen Betrag erhältst, alle Erlöse aus dem verkauften Photovoltaikstrom unterliegen der Einkommensteuer, so lange Du mit deiner Photovoltaik Gewinne erziehlst. Auch dein Photovoltaikstrom, den Du nicht verkaufst, sondern für dich selbst verbrauchst, zählt dann als Einnahme im steuerrechtlichen Sinn. 

Selbstverständlich wird es zusammen mit Deinen übrigen Einkünften wie Gehalt, Honorare, Nebenverdienste oder Rente zu deinen gewerblichen Einnahmen in der Einkommensteuer dazu gezählt. Das musst Du als Betreiber einer gewerblichen Photovoltaiknlage jedes Jahr beim Finanzamt einreichen.

Ob Du nun wirklich  Einkommensteuer zahlen musst, hängt natürlich von der Höhe Deiner gesamten Einkünfte ab: Hier ist ein Link

Was muss ich tun um eine  Steuernummern zu erhalten

Wenn Du mit deiner Photovoltaikanlage Umsätze erziehlst, brauchst Du eine unternehmerische Steuernummer. Wenn Du in deiner Gemeinde ein Gewerbe für deine Photovoltaikanlage anmelden musst, (ist nicht immer nötig, aber anfragen sollte man einmal) dann teilt Dir das Finanzamt eine Steuernummer zu oder Du meldest dich voarb beim Finanzamt. Dann wirst Du aufgefordert den „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ auszufüllen. Du hast aber auch die Möglichkeit, dass Formular auf der Seite des Bundesfinanzministeriums selbst herunterladen und dann auszufüllen und mit der Anmeldung zu übermitteln.

Dies ist ein subjektiver Beitrag aus eigener Erfahrung und soll als Beispiel dienen.
Dieser Beitrag dient weder als Steuerberatung noch als rechtlich belastbare Zusage,
dass alles korrekt ist. Es wird KEINERLEI HAFTUNG ÜBERNOMMEN!
Zur Klärung der individuellen steuerlichen Behandlung einer Photovoltaikanlage ist zu empfehlen,
sich bei Bedarf an das zuständige Finanzamt bzw. an einen Steuerberater zu wenden.

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Kontakt

Horst Pätzmann
Computer-Systeme & Datentechnik 
Drönnewitzer Weg 27
19246 Zarrentin
Deutschland 

Tel.: +49 (0) 38853-337775
E-Mail: hp@paetzmann-pc.de 

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